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Mit Erasmus+ zwei Wochen in Bolzano

Die ersten Wochen des Jahres habe ich im Rahmen des Erasmus+-Programms in Italien verbracht. Ich befand mich in einer mir völlig fremden Umgebung, besuchte eine mir unbekannte Schule und das Ganze auch noch in einer Sprache, die ich nur mittelmäßig verstand. Das war ziemlich beängstigend!

Im Endeffekt hätte ich mir aber viel weniger Sorgen machen müssen, denn meine Gastfamilie war sehr offen und gut vorbereitet. Und Bozen ist für einen kurzzeitigen Austausch wirklich ideal. Nach den neun Stunden Zugfahrt, erreicht man eine kleine Stadt, von der aus man einen wunderschönen Blick auf die Berge hat, die man wirklich von überall in Bozen sieht. Natürlich ist es keine Großstadt, aber es gibt auf jeden Fall genug zu tun. Es wimmelt nur so von kleinen Cafés und ich habe die beste heiße Schokolade meines Lebens getrunken! Im Archäologiemuseum kann man sich außerdem die älteste Mumie Europas ansehen.

An einem Wochenende bin ich mit meiner Gastfamilie zu einer Ansammlung von sogenannten Erdpyramiden gewandert. Das ist gar nicht so weit entfernt und definitiv beeindruckend!

Am interessantesten war jedoch die Schule. Zwar war es wahnsinnig anstrengend, dem Unterricht zu folgen, aber es fühlt sich schon auch cool an, wenn man nach einer Woche doch schon einiges versteht. Vor allem der Deutschunterricht war lustig und hat Spaß gemacht.

Im Voraus war ich sehr nervös, aber die Sprachbarriere war viel kleiner als gedacht. Mit einem Mix aus Deutsch, Englisch und Italienisch kommt man in Bozen erstaunlich weit.

Elena Jantos (12. Jahrgang)