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Dzień Dobry Poznań

Interkultureller Austausch, Einblicke in die deutsch-polnische Geschichte und viel Spaß an der Gemeinschaft – endlich war es so weit!

Vom 20.–26. September fanden 15 Schülerinnen und Schüler der Bismarckschule im Zuge des deutsch-polnischen Austauschs 2026/27 bei ihren polnischen Gastfamilien ein zweites Zuhause.

Nach der Ankunft am Sonntagabend erfolgte die gastfreundliche Aufnahme durch die polnischen Gastfamilien.
Bereits am Folgetag startete das offizielle Programm: Neben einer kurzen Führung durch die Schule der polnischen Schüler/innen („V. Lyceum“) bekamen wir, die deutschen Austauschschüler/-innen, die Stadt Poznań in all ihren Facetten zu sehen: Neben einer breiten Auswahl an Shoppingmöglichkeiten und einigen Geheimtipps zum Essengehen
interessierten insbesondere die stadteigenen Treffpunkte, politische Orte sowie von wechselhafter Geschichte geprägte Kultureinrichtungen.

Am Dienstag und Mittwoch besuchte die gesamte Schüler*innengruppe gleich mehrere wichtige Museen der Stadt.
Im Nationalmuseum Poznań durften wir polnische und ausländische Kunstwerke aus den verschiedensten Jahrhunderten bestaunen.
Im Fort VII, einer ehemaligen Militärstation und später das Konzentrationslager der durch die Nazis besetzten Stadt, erlebten wir eine lehrreiche Führung durch die dunkle Geschichte der Stadt unter deutscher Besetzung.
Dasselbe galt für das Chiffrenzentrum Enigma: Auf interaktive Weise konnte man hier alles rund um die Entschlüsselung von Codes, insbesondere die der deutschen Funksprüche im 2. Weltkrieg durch die Alliierten, erfahren.
Zuvor war uns deutschen Schüler/innen infolge informativer Unterrichtshospitationen ein Einblick in den polnischen Unterrichtsalltag geboten worden.
Besonderen Eindruck machte der Tagestrip in die Stadt Thorn:
Mittelalterliche Bauten, wunderschöne Kirchen und eine schier unendliche Stadtgeschichte ließen selbst die polnischen Schüler/-innen staunen.

Auch der Freitag hielt mehr als eine Überraschung bereit: Ein weiterer Museumsbesuch erlaubte es den Schüler/-innen beim Backen der traditionellen Martinshörnchen zu helfen und diese im Anschluss zu verzehren.

Einen einzigartigen Abschluss bildete das gemeinsame Bowlen am Nachmittag. Zudem bot die tägliche Zeit zur freien Verfügung die Möglichkeit, sich abseits des offiziellen Programms mit seinen Austauschschüler/-innen zu verabreden, sodass gemeinsame Treffen in den stadteigenen Shoppingmalls, Parks und einer Trampolinhalle zustande kamen.
Dementsprechend war der Abschied am Samstag ein trauriger – doch wir freuen uns schon auf nächstes Jahr! Ob dieser Besuch noch übertroffen werden kann?…

Paul Schumacher, Jg. 12