Zurück Zurück

Drei Erasmus+-Fortbildungen in den Sommerferien

1. ¡Málaga, qué alegría volver! (Caroline Meiners)

In den Sommerferien hatte ich erneut die Möglichkeit, im Rahmen des Erasmus+-Programms an einem Kurs im Malaca Instituto in Málaga teilzunehmen. Während meiner Mobilität konnte ich meine Sprachkenntnisse erweitern und zugleich neue Impulse für meinen eigenen Unterricht gewinnen. Im Mittelpunkt standen Grammatik, Konversation und interkulturelles Lernen. In Gesprächen und Diskussionen beschäftigten wir uns mit aktuellen Themen der spanischen Kultur und Gesellschaft wie zum Beispiel der Wohnungsproblematik aufgrund des Tourismus, der Lebensrealität junger Menschen sowie dem politischen System und der Landflucht. Der interkulturelle Austausch mit den spanischen Dozent*innen und meinen Mitschüler*innen aus verschiedenen europäischen Ländern eröffnete mir dabei neue Perspektiven. 

Die südspanische Stadt hat mich auch bei diesem Aufenthalt begeistert und in meiner Freizeit konnte ich noch einmal ganz neue Seiten entdecken wie das Museo de Málaga, das Theater, das Geburtshaus Picassos und die Burg Castillo de Gibralfaro mit einem tollen Blick über ganz Málaga.

2. Innovation the Swedish Way – Digital Citizenship & Creative Problem Solving (Annette Hewitson)

Was haben Herzschrittmacher, Spotify, Kugellager, Tetra-Pak und Dynamit gemein? Es sind allesamt schwedische Erfindungen. Auf einer 6-tägigen Erasmus+-Fortbildung in Stockholm spürten wir dem Phänomen nach, dass Schweden weniger Einwohner hat als Baden-Württemberg, aber im Global Innovation Index traditionell auf den ersten Rängen landet. Welchen Anteil haben das nordische Mindset, eine hohe Investitionsbereitschaft in Bildung sowie eine enge Verzahnung von Unis, Staat und Industrie daran? Lassen sich Erkenntnisse aus dem sehr offenen, liberalen schwedischen Schulsystem auf unseres übertragen? 

17 Teilnehmer aus 7 Ländern beschäftigten sich 30 Stunden lang mit diesen Fragen, lernten eine wunderschöne, sehr entschleunigende Stadt auf 14 Inseln kennen und taten ihr Bestes, um die Quintessenz dieser Fortbildung für ihre entsendenden Schulen zu übersetzen. Das Grundrezept für Innovation ist gar nicht so kompliziert: ein angstfreier Austausch auf Augenhöhe und ein Klima von Fehlertoleranz, Risikobereitschaft und Experimentierfreude. Damit lässt sich das Schuljahr gut beginnen!

3. Alicante an der Costa Blanca (Leonie Hanninger)

In den Sommerferien durfte ich im Rahmen von Erasmus+ an einer Fortbildung in Alicante teilnehmen. Die lebendige Hafenstadt liegt an der Costa Blanca im Südosten Spaniens und ist geprägt von ihren Stränden, der Promenade mit ihren zahlreichen Palmen und einer schönen Altstadt. Auch in der näheren Umgebung gibt es viele sehenswerte Orte zu entdecken.
Während meiner Fortbildung hospitierte ich in Spanischkursen auf verschiedenen Sprachniveaus von A1 bis C1 und lernte dabei unterschiedliche Dozentinnen und Dozenten sowie verschiedene Unterrichtsmethoden kennen. Zusätzlich nahm ich gemeinsam mit einer Spanischlehrerin aus Polen an einem Didaktikkurs teil, dessen Schwerpunkte wir selbst mitgestalten konnten. So beschäftigten wir uns unter anderem mit dem Einsatz von KI im Spanischunterricht, erprobten verschiedene Lieder und Spiele und tauschten uns über Möglichkeiten zur Vermittlung ausgewählter grammatischer Themen aus. Durch die kleine Kursgröße bot sich viel Raum für den persönlichen Austausch und das gemeinsame Ausprobieren neuer Ideen.
Neben der Fortbildung blieb auch Zeit, Alicante und die nähere Umgebung zu erkunden und weitere Eindrücke von Land, Leuten und Kultur zu sammeln. Mit zahlreichen neuen Eindrücken und vielen Anregungen für den eigenen Unterricht ging es schließlich zurück nach Hannover.