Theater bei über 30 Grad ist eine Zumutung für alle Beteiligten. Besonders unfair fürs Ensemble war der spontane Temperaturanstieg um fast 10 Grad von Mittwoch, dem Tag der Generalprobe, auf Donnerstag, dem Premierentag. Keine Chance auf ein Akklimatisieren. Irgendwie merkten dann auch alle, dass die Probe am Vortag sich besser anfühlte, obwohl auch bei der Premiere letztendlich nichts schief gegangen ist. Die Gewissheit, dass da also bei der zweiten Vorstellung noch was geht, gab allen offenbar Auftrieb: Man hatte dann wohl einfach beschlossen, die eigentlich unerträgliche Hitze vollständig auszublenden und spielte auf, als sei nichts. Unglaublich – was für eine bemerkenswerte Spielfreude. Ich war und bin unglaublich stolz auf euch! Dank gilt aber auch unserem Publikum, das gemeinsam mit uns geschwitzt hat. Von der Inszenierung selbst mögen die nachfolgenden Bilder erzählen.
Heinrich Baxmann







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