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Latinumsfahrt classis undecim 2026 – cum labore maximo, sed (paene) optime!

Rom wurde zwar nicht in sechs Tagen erbaut, aber wir haben die ewige Stadt in sechs Tagen zusammen mit Frau Behnsen und Frau Ensinger „in Maio `26“ vollständig entdeckt!

Sechs Tage Rom bedeuten für unseren Lateinkurs 11 vor allem eines: ungefähr 30.000 Schritte pro Tag, viel Warten unter warmer italienischer Sonne und die wichtigste Mission, die beste römische Pizza der Stadt zu finden. Trotzdem hatten wir zusammen jede Menge Spaß, selbst wenn unsere Beine irgendwann etwas anderes gesagt haben…

Natürlich standen die berühmten Rom-Sehenswürdigkeiten auf dem Programm: forum Romanum, Palatin, Kapitol, Kolosseum, Pantheon, Piazza Navona, Trevi-Brunnen, Spanische Treppe, Vatikan inklusive Vatikanische Museen, Priscilla-Katakomben. Leider haben wir es zweimal vergeblich versucht, ins Kolosseum hineinzukommen. Schlussendlich haben es nur zwei Schüler auf eigene Faust geschafft. Der Rest durfte das Kolosseum bei Tag und Nacht nur ausführlich von außen bewundern.

Nach 1,5 Stunden Wartezeit vor dem Vatikan in praller Sonne hat sich der Besuch des Petersdoms definitiv gelohnt, zumal wir vorher noch exklusiv als Deutsche den „Campo Santo Teutonico“ innerhalb des Vatikanstaates besuchen durften. Die gefühlt 1000 Stufen zur Kuppel des Petersdoms waren anstrengend ohne Ende, aber die Aussicht von der Kuppel über ganz Rom war einfach unglaublich!

In den Vatikanischen Museen haben wir außerdem gelernt: In der Sixtinischen Kapelle macht man besser KEINE Fotos, außer man möchte dann ziemlich schnell wieder in die Vatikanischen Gärten hinausgeleitet werden…

Die Priscilla-Katakomben boten uns echten Kontrast: kühl, dunkel und ein bisschen gruselig, dennoch gleichzeitig auch richtig spannend!

Zwischen antiken Ruinen, Gelato, mehr als „mille“ Schritten und gemeinsamen lustigen Momenten haben wir erfahren, dass Latein in Rom plötzlich sehr lebendig geworden ist. Und deshalb wird uns diese Fahrt noch lange in schöner Erinnerung bleiben. 

Linda Duong, Maximilian Sabo