Vieles war in den vergangenen 1 ½ Jahren in Schule nicht möglich. Doch so langsam kommt die Normalität wieder und das bedeutet, endlich sind auch Exkursionen, Arbeiten mit externen Partnern und Unterrichtsgänge wieder möglich.
So waren wir vor den Sommerferien bereits im Landesmuseum und haben uns die Ausstellung zur Evolution des Menschen angeguckt und sehr anschaulich nachvollziehen können, was wir theoretisch schon kennengelernt hatten.
Im September waren wir dann mit dem halben Kurs im Life Science Lab an der Helene-Lange-Schule und haben uns praktisch mit den vorher theoretisch erarbeiteten biotechnologischen Analyseverfahren befasst. Die andere Hälfte macht diesen Labortag zum Thema Evolution aus Menschenhand im Dezember.

Doch was haben wir genau gemacht? Wir haben untersucht, inwiefern verschiedene Kohlsorten wie Blumenkohl, Spitzkohl oder Rosenkohl miteinander verwandt sind. Dazu mussten die SchülerInnen zuerst die DNA der unterschiedlichen Kohlsorten isolieren und dann im Rahmen einer PCR vervielfältigen und die Verwandtschaft bestimmen. Für die meisten war es das erste Mal im Labor und somit wurden praktische Techniken wie Pipettieren und Zentrifugieren kennengelernt. Nebenbei haben wir thematische Inhalte der Evolution wiederholt und weitere Analyseverfahren sowie deren unterschiedliche Anwendung theoretisch genauer betrachtet.


Die Zeit verging wie im Flug und es war sehr interessant Einblicke in die biologische Laborarbeit zu erhalten. Schön, dass solche Lernerfahrungen wieder möglich sind!
Nina Kossack